Gewitter

Der Sinnspruch – Eichen sollst du weichen, Buchen musst du suchen – ist nicht nur ein schlechter Ratgeber, sondern kann bei Gewitter zur tödlichen Gefahr werden. Ein Gewitterblitz sucht sich nicht die Baumart aus, in den er trifft, so viel ist sicher. Auf unserer Erde gibt es etwa 9 Millionen Blitze pro Tag und ca. 2.000 Gewitter. Der Blitz ist das gefährlichste am Gewitter – aber auch unbestreitbar ein faszinierendes Naturschauspiel. Mit einer Geschwindigkeit von rund 300 Kilometern pro Sekunde sucht sich zunächst ein Leitblitz in der typischen Zickzackform seine Bahn. Diesem Leitblitz kommen vom Boden Fangentladungen entgegen. Sobald eine Verbindung zwischen Wolke und Boden hergestellt ist, jagt der Hauptblitz durch den Kanal und schlägt ein. Dieser Hauptblitz ist 100.000 Kilometer pro Sekunde schnell und bis zu 30.000 Grad Celsius heiß. Eine tödliche Gefahr für Beobachter und Fotografen. Man sollte also, bevor man sich einem Gewitter für fotografische Zwecke nähert, ermitteln, wie weit es vom Betrachter entfernt ist. Dazu zählt man die Sekunden zwischen Blitz und Donner. Ein Gewitter ist sehr nahe, wenn zwischen Blitz und Donner weniger als zehn Sekunden vergehen.

Um sich selber und auch die Fotoausrüstung zu schützen, ist es ratsam, Blitze nur von einem sicheren Unterstand oder vom offenen Fenster aus zu fotografieren.

(Quelle: Buch "Astrofotografie")

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Unten: Frankensteins Burg... ;)

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